Jan Delay – Hammer und Michel

Als er noch jung war, war es (laut Aussage des Feuilletons undefinierbare Musik) Danach war es Reggae, hernach Soul und jetzt ist es gemeine, dreckige Tanzmusik ala Rock’n’Roll.

Der gemeine Bierflaschenhalter (Haupthaar, länger als 15cm, ohne Freundin, ständig unzufrieden, vollgewichste Hose, aber immer den Rock’n Roll in der Arschtasche und ständig Luftgitarre spielend…), fühlt sich (warum auch immer…),  zutiefst verraten und die gesamte Musiker-Gemeinde schreit weitesgehend zu seinem neuem Album auf.

Wozzefagg und wie IRRE seid Ihr, frage ich die versammelten drei Leser meines Blogs!?

Jan Delay singt seit je her, was er will. Irgendwann auf seinem neuen Album singt er, dass er Anarcho ist. Alt und senil wie ich bin, glaube ich es ihm.

Liebe Laut, Stone, whatever: Warum müssen Worte wie Verrat, Rock’n’Roll oder sonst’n Scheiß in Rezensionen untergebracht werden, nur weil jemand meint, sich ausprobieren zu müssen und versucht zwei Schritte neben den seinen, bisherigen, ausgelatschten Wegen zu laufen? Wie tief habt Ihr eigentlich den Stock in Eurem gut bezahlten Text-Ver-Edelungs-Schreiberlings-Album-Rezensions-After, um Texte schreiben zu müssen, die einem nach dem Lesen fast die Schamröte ins Gesicht treiben, nur, weil man sich wagt, einen Song von Jan Delay über seine heimische Box zu spielen und diesen auch noch für SEHR GUT befindet? Ihr Wichser!  :-)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Dies und Das veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s